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Die "Brücke der Verständigung" steht

MES intensiviert internationales Engagement und erhält EU-Förderung

Die Max-Eyth-Schule intensiviert ihre Kooperationen in verschiedenen Bereichen mit Partnerschulen in Spanien. "Spanisch steht in ihrer Bedeutung als Fremdsprache gleich hinter Englisch. Und viele unserer Schüler wählen die Sprache gerne, weil sie "in" ist", sagt Andreas Gaul, Lehrer an der Max-Eyth-Schule (MES) und Koordinator für die Auslandsaustausche an der Schule.

"Wir sind sehr stolz darauf, dass in diesem Jahr unser ERASMUS Plus Antrag genehmigt wurde und wir darüber eine EU-Förderung für ein interessantes Projekt bekommen", führen Gaul und David Diselmann, der als zweiter MES-Lehrer dieses Projekt verantwortet, weiter aus. Bei diesem Projekt waren sechs Schüler des Berufsorientierungsjahres (BOJ) der Max-Eyth-Schule mit ihren Lehrern Andreas Gaul und David Distelmann vom 13. bis zum 27. September in Spanien, um gemeinsam mit spanischen Auszubildenden eine Statue für eine Schulpartnerschaft mit dem Instituto de Educacion Superior (IES) Francisco García Pavón in Tomelloso (Spanien) zu bauen.

Zoom Vor Ort fand neben der Herstellung der Statue ein Fortbildungsseminar statt, bei dem sich Lehrer aus der gesamten Region Castilla la Mancha eingefunden haben, um Details und Erfahrungen über das deutsche Berufsbildungssystem vom Schulleiter der Max-Eyth Schule Wolf Dieter Gäbert, der eigens zu dieser Veranstaltung angereist war, und dem Ausbilder und Lehrer David Distelmann zu erfahren.

Für die unmittelbare Projektplanung wurden die Auszubildenden der MES von den Berufspraxis-Lehrern der Bereiche Holz- und Metalltechnik unterstützt. Diese stellten das Projekt den Schülern vor und unterstützten die Schüler bei technischen Entwürfen und beim Bau von Modellen.

Die Lehrer des allgemeinbildenden Bereichs unterstützen die Schüler dabei, ein Multimediaprojekt über die Max-Eyth-Schule sowie über ihr wirtschaftliches und soziales Umfeld zu erstellen. Ausgehend von der Multimediapräsentation der Partnerschule Instituto de Educacion Superior (IES) Francisco García Pavón setzten sie sich mit den historischen und soziopolitischen Realität der Schüler in der stark von Arbeitslosigkeit betroffenen aber historisch bedeutenden Region Castilla La Mancha auseinander.

Das Instituto de Educacion Superior (IES) Francisco García Pavón ist eine berufliche Schule in einem eher ruralen Umfeld der spanischen Region Castilla la Mancha. Mehr als die Hälfte der über 700 Schüler besuchen die Berufsschule mit den Zweigen Elektrotechnik und Automation, Pflege, Verwaltung, Haar- und Körperpflege, Handel, Karosseriebau und KFZ-Mechatronik.

Zoom Das Projekt "Brücke der Verständigung und Begegnung" zielte vornehmlich darauf ab, die Berufschancen von benachteiligten Jugendlichen im "Bildungsgang zur Berufsvorbereitung" der MES zu stärken. Zielgruppe waren Jugendliche, die trotz unseres regional starken Arbeitsmarktes keine Ausbildungsstelle im dualen System erhalten haben. Die in der Ausbildung erworbenen Qualifikationen nehmen Schwerpunkte und Grundlagen der Ausbildungsverordnung verschiedener Lehrberufe vorweg, sodass der Einstieg in eine erfolgreiche duale Ausbildung erleichtert wird.

Die Herstellung des bedeutsamen Handlungsprodukts "Brücke der Verständigung", das an der Partnerschule dauerhaft installiert wird, stärkt die positive Eigenwahrnehmung und das Vertrauen der Teilnehmer in die eigenen Fähigkeiten. Dazu trägt auch die Aufmerksamkeit durch Lokalpolitiker, die Schulleiter und die beiden Schulgemeinschaften bei. Zudem lernten die Teilnehmer vor Ort bei Betriebsbesichtigungen Details über die Abläufe in spanischen Betrieben und das Leben in den Gastfamilien kennen.

Neben den offiziellen Veranstaltungen konnten die Max-Eythler auch an einem umfangreichen Kulturprogramm in Madrid und Tomelloso teilnehmen, das sie unter anderem zu einer Manchego Käserei, zu einer Biowein Bodega und einer Stahlkonstruktionsfirma führte. Ergänzt wurde das Programm durch Freizeitaktivitäten wie Ausflüge in die Natur mit schwimmen und wandern.

Zoom "Unsere fachlich gute Arbeit hat vor Ort Aufsehen erregt. Dabei wurde von spanischer wie von deutscher Seite aus das starke Interesse bekundet, dieses Initialprojekt weiterzuführen. Wir haben bereits konkrete Ideen dazu entwickelt: Monumente oder Einrichtungsgegenstände für öffentliche Räume oder öffentliche Einrichtungen wie Parks, Schulen, Seniorenheime usw. könnten weitere Projekte sein, um die "Brücke der Verständigung" und die Begegnung für die Schülerinnen und Schüler sowie für Gemeinden und Schulen zu einem nachhaltigen Verbindungsglied zumachen", ziehen Gaul und Distelmann als positives Fazit zu diesem mehr als gelungenem Auftaktprojekt.

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