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"Wir haben keine Angst." – Eine Veranstaltung mit Amnesty International

Frau Monika Wittkowsky von Amnesty International Frankfurt debattiert am 1. Dezember 2017 mit den Ethik- und Religionskursen der Q3 und einer FOS G-Klasse der Max-Eyth-Schule über Menschenrechte und die Todesstrafe in der Aula des Hau des Lebenslangen Lernens HLL.

Der junge Ägypter spricht mit fester Stimme in die Kamera. Er erzählt davon, wie ihn bei einer Demonstration zahllose Schrotkugeln des Militärs lebensgefährlich verletzten und er sein Augenlicht verlor.

"Wir haben keine Angst.“, sagt er. "Wir haben keine Angst, getötet, verletzt, inhaftiert und gefoltert zu werden. Wir haben die Angst verloren. Die Menschen wollen unbedingt in Würde leben. Also werden wir weiter kämpfen."

Zoom In der Aula des HLL ist es mucksmäuschenstill. Als der Clip von Amnesty International zu Ende ist, brandet spontan der Beifall der etwa 120 Schülerinnen und Schüler der Q3 des Beruflichen Gymnasiums und der FOS-G-Klasse der Max-Eyth-Schule auf. Frau Monika Wittkowsky, die Sprecherin von Amnesty International Frankfurt, hat den Clip mitgebracht.

Was Menschenrechte überhaupt sind und wie sie von Staaten immer wieder mit Füßen getreten werden, das ist an diesem Freitagnachmittag das Thema. Natürlich auch, wie Amnesty International sich für die Menschenrechte einsetzt und warum insbesondere die Abschaffung der Todesstrafe das Anliegen ihrer Organisation ist.

Monika Wittkowsky lässt sich auf eine kontroverse Diskussion ein, hört genau zu, differenziert, informiert. Nein, dass es gut wäre, die Todesstrafe abzuschaffen, davon sind längst nicht alle Schülerinnen und Schüler überzeugt. Und doch nutzen nicht wenige am Ende der Veranstaltung die Chance, ihre Unterschrift unter die ein oder andere Petition zu setzen, wie zum Beispiel für Tadjadine Mahamat Babouri im Tschad, dem eine lebenslange Gefängnisstrafe für regierungskritische Postings auf Facebook droht; oder für die chinesische Rechtsanwältin Ni Yulan, die wegen ihres Engagements für Zwangsenteignete von staatlichen Organen so schwer verletzt wurde, dass sie fortan im Rollstuhl sitzt.

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