„Eigenverantwortung lernen – Wege zu einer neuen Lernkultur“ als Thema der aktuellen #mesBAR an der Max-Eyth-Schule

In diesem Jahr geht die Max-Eyth-Schule (MES) mit der #mesBAR, ein Format zum offenen Austausch über bildungstheoretische Themen, in die 4. Runde. „Mit vielfältigen Angeboten möchten wir auch in diesem Jahr den pädagogischen Austausch in der Region fördern und Impulse für zeitgemäßes Lernen im Beruflichen Schulkontext geben“, sagt Florian Mohr, Abteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums der MES.

Am Dienstag, 10. Februar 2026, durften die Teilnehmer an der Max-Eyth-Schule in Dreieich erleben, wie kraftvoll Austausch über zeitgemäßes Lernen sein kann. Neben den eigenen Lehrkräften besuchten auch interessierte Lehrerinnen und Lehrer von über zehn Schulen aus Dreieich, der Stadt und dem Kreis Offenbach, aus Darmstadt und aus Frankfurt sowie von verschiedener Bildungspartnerinstitutionen wie dem Studienseminar für Gymnasien, dem Studienseminar Darmstadt und Vertreter des Ministeriums (HMKB) die Veranstaltung.

Den inhaltlichen Auftakt des Barcamps machte Björn Nölte (Linkedin), ein ehemaliger Schulleiter und renommierter Referent der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) in Potsdam. Mit seiner inspirierenden Keynote zum Thema „Eigenverantwortung lernen – Wege zu einer neuen Lernkultur“ und weiteren Beiträgen gestaltete er den Tag an der MES damit zentral mit. Er machte deutlich, dass Eigenverantwortung kein Zusatz ist, sondern ein zentrales Bildungsziel im Sinne der Kompetenzen des 21. Jahrhunderts, was von Lehrenden gefördert, begleitet und angebahnt werden muss.

Im Anschluss folgten zwei intensive Barcamp-Runden mit vielfältigen Sessions. Lehrkräfte und Schulleitungen von zwölf Schulen aus dem Rhein-Main-Gebiet diskutierten gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Studienseminare Darmstadt und Frankfurt am Main sowie – besonders wertvoll – mit mehreren aktiv beteiligten Schülergruppen MES.

Im Mittelpunkt standen unter anderem: Projektbasiertes Lernen anhand konkreter Beispiele aus der gymnasialen Oberstufe; Alternative Prüfungsformate sowie die Bedeutung von Eigenverantwortung und Selbststeuerung im Lernprozess. Besonders beeindruckend war die Offenheit im Austausch. Hier wurde nicht nur über Schulentwicklung gesprochen, sondern gemeinsam Ideen gesammelt, hinterfragt und weiterentwickelt – auf Augenhöhe und mit spürbarer Lust auf Veränderung.

Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion mit Björn Nölte, Daniela Kalb-Gloger, Abteilungsleiterin des Beruflichen Gymnasiums der Frankfurter Klingerschule, und drei Schülern des Beruflichen Gymnasiums der Max-Eyth-Schule zur Frage: Wie sollte Schule der Zukunft aussehen? Die Perspektiven der Schülerinnen und Schüler machten einmal mehr deutlich, wie wichtig echte Partizipation von Lernenden für eine neue Lernkultur ist.

„Die mesBAR (Linkedin)  hat uns wieder gezeigt: Wenn unterschiedliche Akteurinnen und Akteure gemeinsam Verantwortung übernehmen, entsteht eine starke Dynamik für Veränderung. Damit war es ein rundum gelungener Tag mit konstruktiven Gesprächen, konkreten Ideen und viel Motivation für die Weiterentwicklung von Schule. Und das Beste: Die mesBAR (Linkedin) wird auch im nächsten Jahr wieder stattfinden“, resümiert Florian Mohr.