MES-Zukunftswerkstatt – ein Praxistag im Beruflichen Gymnasium und der Fachoberschule der Max-Eyth-Schule

Am Freitag, 23. Januar 2026 öffnete die Max-Eyth-Schule (MES) von 9.00 bis 13.00 Uhr ihre Türen. Im Format einer Zukunftswerkstatt hatten Schülerinnen und Schüler von abgebenden Schulen der Region die Gelegenheit, einen Tag an der MES zu verbringen. Hospitationen im laufenden Unterricht in den Schulformen Berufliches Gymnasium und Fachoberschule boten dabei die Möglichkeit, persönlich direkte Einblicke in die beruflichen Schwerpunktfächer und das Schulleben an der Max-Eyth-Schule zu gewinnen.

„Auch in diesem Jahr standen Orientierung, Ausprobieren und der persönliche Austausch mit unseren Lehrkräften und den Lernenden der MES im Mittelpunkt des Veranstaltungstages, der reges Interesse erfuhr“, freut sich Robert Mihailescu, Abteilungsleiter der Fachoberschule/Erster Ausbildungsabschnitt. 

„Mit unserer Zukunftswerkstatt möchten wir den Jugendlichen und jungen Erwachsenen Entscheidungsgrundlagen für eine weitere schulische Laufbahn an die Hand geben und aufzeigen, welches Wissen und welche Kompetenzen für die eigene berufliche Zukunft relevant sein könnten. Sie sollen erfahren, welche Wege man an der MES einschlagen kann, um über die Abschlüsse Fachoberschule oder das Berufliche Gymnasium zu einer Ausbildung oder zu einem Studium zu gelangen“, ergänzt Florian Mohr, Abteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums/Einführungsphase.

Während aller angebotenen Aktionen standen die MES’ler in den Schwerpunkten Biologietechnik, Gesundheit, Informatik, Maschinenbau, Wirtschaft sowie Wirtschaft bilingual den Gästen Rede und Antwort.

Im Schwerpunkt Informatik recherchierten die Schülerinnen und Schüler das breite Tätigkeitsfeld der IT-Berufe, angefangen bei Cybersecurity, über Data Scientist und Software bis hin zur Wirtschaftsinformatik und erstellten unter Nutzung von KI eine eigene professionelle Berufsbild-Info-Seite darüber.

In der Biologietechnik (BG) zeigten die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase den Interessierten selbständig die Extraktion von DNA (Erbinformation) aus Erdbeeren. Weiterhin konnten sie am Mikroskop oder Stereoskop verschiedene Präparate mikroskopieren. Die Gäste konnten sich nach einer kurzen Einweisung durch die MES‘ler selbst am Mikroskop ausprobieren, Zellen und Gewebe mikroskopieren oder auch Muscheln, Haifischzähne oder ihre eigene Hand unter dem Stereoskop beobachten, was bei den Besucherinnen und Besuchern auf großes Interesse stieß.

Ergänzend gab der Theorieunterricht der Qualifikationsphase Q1 Einblicke in den Stoffwechsel und die Energiegewinnung im menschlichen Körper. Anhand verschiedener Sportarten wie Fußball, Schwimmen oder Yoga erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen, wie der Körper Energie gewinnt und nutzt. Die offene Arbeitsform mit einem kurzen Kahoot-Quiz führte zu vielen Gesprächen, Nachfragen und einem lebendigen Austausch.

Auch im Schwerpunktfach Maschinenbau gab es verschiedene Angebote: Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule und des Beruflichen Gymnasiums unterstützten bzw. zeigten den Gästen, wie sie einfache Bauteile mit dem Programm Solidworks konstruieren können. Diese wurden anschließend am 3D-Drucker ausgedruckt. Außerdem wurde ein Stirnradgetriebe nach Anleitung in seine Einzelteile zerlegt und anschließend wieder zusammengebaut. In Steuerungstechnik konnten die Gäste zusammen mit den Lernenden der FOS eine pneumatische Schaltung aufbauen und am PC simulieren. Die MES‘ler beantworteten dabei alle möglichen Fragen, die aufkamen.

Im Schwerpunkt Wirtschaft beschäftigten die Lernenden sich mit dem aktuellen Thema „Aktives oder passives Investieren – Was steckt hinter dem ETF-Boom?“ In kleinen Gruppen erarbeiteten die Lernenden dabei Charakteristika von ETF’s, erstellten eine Mindmap und beschäftigten sich mit Kritik an der Konstruktion des MSCI Worlds. Mit einer rundherum positiven Rückmeldung verließen die Gäste nach einer kurzen Präsentation der Ergebnisse und einer Runde Tabu mit ETF-Fachbegriffen diesen Schwerpunktunterricht.

Der Bereich Gesundheit bot in der Fachoberschule vielseitige spannende Versuche zum Thema Blutgruppen an, die gemeinsam mit den Gastschülern gemacht wurden. Gleichzeitig gab es auch hier die Gelegenheit zum Austausch.

Die Organisatoren der MES sind äußerst zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung Zukunftswerkstatt, die auch im kommenden Jahr erneut angeboten werden soll.