Zum Abschluss des Pilotprojekts „Und was fühlst Du?“ – Eine Veranstaltungsreihe zu Emotionen, Demokratie und Dialog, wurde an der Max-Eyth-Schule sichtbar, was passiert, wenn sich Schülerinnen und Schüler ernsthaft mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen.
Im Rahmen eines Gallery Walks präsentierten am Montag, 23.03.2026 die teilnehmenden MES‘ler die Ergebnisse ihrer Arbeit zu Themen wie Diskriminierung, Identität, Vorurteilen und Gleichberechtigung. Neben Plakatwänden wurden auch Videos gezeigt. Gäste aus verschiedenen Klassen sowie Lehrkräfte nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren und vor allem mit den Schülerinnen und Schülern in den Austausch zu gehen.
Dabei ging es nicht nur um Wissen, sondern um Haltung: Diskriminierung erkennen. Perspektiven verstehen. Verantwortung übernehmen!
Hintergrund der Veranstaltung vom 23.03. war die Tatsache, dass die Max-Eyth-Schule in diesem Jahr für ein Pilotprojekt zum Thema „Und was fühlst Du?“ – Eine Veranstaltungsreihe zu Emotionen, Demokratie und Dialog ausgewählt wurde. Das Projekt wird an ausgewählten Schulen im Rhein-Main-Gebiet von der Bildungsstätte Anne-Frank durchgeführt und von der ProRegion Flughafenstiftung zur Förderung der beruflichen Bildung finanziert.
Zielgruppe zur Teilnahme am Projekt an der MES waren Schülerinnen und Schüler aus unseren Vollzeitklassen Berufsfachschule, Fachoberschule und Berufliches Gymnasium. Im Mittelpunkt der Maßnahmen zur Demokratieförderung standen vier Workshops zu jeweils ca. sechs Stunden, in denen demokratische Kompetenzen gefördert und die emotionale Auseinandersetzung mit politischen Themen angestoßen wurden.
Nach der Informationsveranstaltung für interessierte Schülerinnen und Schüler am 15. Januar 2026 in der Max-Eyth-Schule, fand am 28. Januar die Auftaktveranstaltung im Lernlabor der Bildungsstätte Anne-Frank statt, zu der 22 Schülerinnen und Schülern aus dem Beruflichen Gymnasium, der Fachoberschule und der Berufsfachschule der MES nach Frankfurt fuhren.
Das Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war einstimmig: „Es war ein gelungener Nachmittag, bei dem wir uns alle, angeleitet durch Joschka Rudolph und Siliya Cicek als Trainer bzw. Trainerin, interaktiv im Lernlabor mit Themen wir Rassismus, Diversität, das Leben und Wirken von Anne Frank, Migration und Diskriminierung auseinandergesetzt haben.“
Im Februar und März 2026 durchlief die nunmehr feste Gruppe von 24 Schülerinnen und Schülern in den Räumen der MES vier Workshops, arbeitsam und mit intensiven Erfahrungen.
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung am 23.03.2026 würdigten Schulleiter Harald Köster und Abteilungsleiterin Maria Schindler das herausragende Engagement der Schülerinnen und Schüler. „Die Teilnahme an diesem Projekt erfolgte auf freiwilliger Basis – toll, dass sich hier so viele engagierte junge Erwachsene unserer Schule zusammengefunden haben, um an diesem Thema zu arbeiten“, freut sich Maria Schindler. Das Projekt zeigt: Demokratie entsteht nicht im Lehrbuch, sondern im Austausch.
Von den Projektergebnissen überzeugen konnten sich auch Wolfgang Haas und Matthias Vollmer von der Fraport Flughafenstiftung ProRegion. Durch den Förderwillen der Stiftung konnte das Projekt in diesem Umfang und in dieser Qualität überhaupt erst realisiert werden. Der Stiftung und der Bildungsstätte Anne-Frank danken wir im Namen der Max-Eyth-Schule für die Möglichkeit der Realisierung dieses besonderen Projektes.
